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Buchtipp

22. 03. 2021

Emanuel Rosen: Wenn jemand anruft, sagt, ich bin tot.

Weimar 2021, Eckhaus Verlag, Weimar, 316 S., 14,80 €. 

Rosen 

Übersetzung aus dem Englischen: Dr. Wolfgang Schriek, Hamm-Rhynern      

Das Memoir von Emanuel Rosen (in Menlo Park, California lebend): "Wenn jemand anruft, sagt, ich bin tot" handelt von dem Schicksal der jüdischen Großeltern des Autors: Der Großvater war bis 1933 Anwalt in Hamm und wanderte bereits 1933 nach dem Berufsverbot durch die Nazis mit seiner Familie nach Palästina aus. Hier konnte er nie Fuß fassen  und nahm sich, nach einem Besuch in Deutschland 1956, wo er sich ebenfalls entfremdet fühlte, das Leben. Die Tochter (Mutter des Autors) kämpfte daraufhin in einem Prozess gegen das Land NRW nicht nur um finanzielle „Wiedergutmachung“ für ihre Mutter, sondern vor allem um die Herstellung der Würde des Vaters bzw. der Familie. Ein spannendes, Grenzen übergreifendes Buch mit lokalem und internationalem Kolorit, das bestimmt auch Mitglieder des HV ansprechen wird. 

Auf der Rückseite der deutschen Ausgabe heißt es:

„Als Emanuel Rosen in Israel aufwuchs, war er von den heiteren Aussprüchen seiner Mutter umgeben, aber er hatte keine Ahnung von dem Kampf, den sie führte. Er wusste, dass seine Großeltern, 1933 aus Deutschland nach Palästina emigriert, 1956 ihre frühere Heimat besucht hatten, aber er wusste nicht, dass sich sein Großvater nach ihrer Rückkehr nach Tel Aviv dort das Leben genommen hatte. Er wusste nichts von dem Rechtsstreit, den seine Mutter in die Wege geleitet hatte, um die Würde ihres Vaters, des einst angesehenen Hammer Anwalts, wiederherzustellen, und er wusste sicher nichts von dem Nazi-Psychiater, den das Gericht in diesem Fall als Gutachter bestellt hatte. Kurz gesagt, er wusste nicht viel, bis er einen Karton mit Briefen fand, die seine Großeltern von ihrer Reise geschickt hatten, und er fuhr nach Deutschland, um ihren Spuren zu folgen. - Emanuel Rosen, Jahrgang 1953, wurde in Israel geboren und lebt in Kalifornien. Nach einer erfolgreichen Karriere in der Hightech-Industrie schrieb er einen Bestseller über Marketing, der in zwölf Sprachen übersetzt wurde. Dies ist sein viertes Buch.“

Stimmen zum Buch:

„Die heutige Generation kann über die Verfolgung und Vernichtung der Juden vor und im Zweiten Weltkrieg kaum noch als ihre persönliche Vergangenheit schreiben. Aber die Vergangenheit darf nicht verlorengehen, und es ist wichtig, dass über sie geschrieben wird, was über sie gefunden werden kann. Ich habe Respekt für das, was Emanuel Rosen in seinem Buch tut: Er hat die Geschichte seiner Familie geduldig und sorgfältig erforscht und führt uns anschaulich durch das, was er gefunden hat.” Bernhard Schlink    

 

„Ich dachte, ich werfe einen kurzen Blick in dieses Buch, aber dann hörte ich anderthalb Tage nicht mit dem Lesen auf.“ W. Michael Blumenthal, ehemaliger US-Finanzminister und von 1997 bis 2014 Direktor des Jüdischen Museums Berlin. 
 

 
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