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Berichte

Oktoberfest im Heimathaus

 

Am 12.10.18 feierten 27 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins ein zünftiges Oktoberfest im Heimathaus. Eine blauweiße Dekoration, Oktoberfestbier und Schweinshaxen ließen schnell eine gute Stimmung aufkommen. Dazu trug besonders Jörg Hömberg mit seinem Akkordeon bei. Es wurde geschunkelt und frohe Weisen gesungen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es ein gelungenes Fest war.


 

 

 

 

Fahrt zum Westfälischen Museum für religiöse Kunst „Religio“ in Telgte

 

Mit Fahrgemeinschaften ging es am Donnerstag, 16. August 2018 nach Telgte. Hier besichtigten 18 Teilnehmer unter der Leitung von Dieter Schmidt das Westfälische Museum für religiöse Kunst "Religio" (ehemaliges Krippenmuseum). Ein sehr kompetenter Führer zeigte am Tisch der Religionen an Hand von diversen Objekten und Modellen die vielfältige religiöse Praxis in Westfalen. Bei einem Rundgang erläuterte er sehr ausführlich die weiteren Exponate u. a. das berühmte Telgter Hungertuch von 1623. Zum Abschluss gab es nach dem Besuch der Gnadenkapelle noch im Cafe Schmitz wie immer Kaffee und Kuchen.


 

vor der Ev. Kirche Hilbeck
Walter Mönninghoff (l.)

 

Heimatverein Rhynern auf Erkundungstour in Hilbeck
 

25 Mitglieder des Heimatvereins Rhynern waren am vergangenen Donnerstag auf Erkundungstour in Hilbeck. Walter Mönnighoff, Hilbecker Kind und ehemaliger zweiter Werler Bürgermeister, erzählte an sieben Stationen kenntnis- und detailreich „Geschichten aus der Geschichte“ über den Ort.

Die Urzelle von Hilbeck befand sich, so Moennighoff, in Westhilbeck, worüber Steinbeilfunde aus dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend zeugen.

„Man siedelte sich hier an, weil es Wasser aus der Seseke und guten Boden gab“, erklärte der 89-jährige Chronist. Spurrillenfunde ließen darauf schließen, so mutmaßt er, dass bereits Kelten und Römer durch Hilbeck gezogen sind.

Das Dorf war aufgrund seiner günstigen Verkehrsanbindung schon früher ein wichtiger Ort, an dem sich neben Landwirtschaft auchzahlreiche Gewerbe niederließen. „Die Gewerbefreiheit machte Hilbeck im 17. Jahrhundertzu einem attraktiven Standort. Zu dieser Zeit hatte die Ortschaft mehr Einwohner als Rhynern“, sagte Mönnighoff.

Später entstand in Westhilbeck ein Bauerndorf mit zwölf landwirtschaftlichen Betrieben, scherzhaft die „Zwölf Apostel“ genannt, von denen heute nur noch zwei Vollerwerbshöfe sind.

Moennighoff berichtete über den Wandel der landwirtschaftlichen Entwicklung vom Allemenden-Gemeinschaftsbesitz zur bäuerlichen Eigenverwaltung der Ländereien infolge des Dekrets 1775 unter Friedrich Wilhelm III..

Mit Fakten und Anekdoten brachte ergänzend Frau Pfannekuche die Geschichte der denkmalgeschützten Evangelischen Kirche mit dem alten Saalbau aus dem 12. Jahrhundertnahe. „In der Reformationszeit ging es hier hin und her: mal evangelisch, mal katholisch. DiePastoren wurden gelegentlich unter Militärschutz ins Gotteshaus geleitet, einer rettete sich sogar vor Verfolgern auf den Kirchturm“, wusste sie zu berichten. Der geschützte Kirchplatz mit Spiekern (Speichern) zur Aufbewahrung von Vorräten war lange Zeit verbotenes Terrain für die Normalbevölkerung – und Spitzbuben. Das änderte sich aber später mit der Anwerbung von Söldnerheeren.

Letzte Station war der neugestaltete Dorfplatzam Strangbach. „Tennisplatz, das kleine Stadion, Trainingsplatz, Turnhalle: All dies hat die Dorfgemeinschaft in Eigenregie erstellt“ erklärte Moennighoff stolz, und fuhr schmunzelnd fort: „Die alte Grundschule hier steht zum Verkauf? Hat jemand Interesse?“ Er wies auf das

alte Feuerwehrgerätehaus hin, das jüngst privat zu einem Friseurladen umgestaltet wurde und somit dem Abriss entging. Obwohl die Dorfgemeinschaft in den meisten Angelegenheiten zusammenhält: Über die drei 200 m hohen Windkraftanlagen vor den Toren Hilbecks gehen die Meinungen allerdings konträr auseinander. „Ich wusste gar nicht“,so der Kommentar einer begeisterten Teilnehmerin nach der kurzweiligen, zweistündigen Dorfbegehung, „dass Hilbeck so viel zu bieten hat“.

 

Wolfgang Schriek

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